Im November musste das Mode-StartUp durchaus überraschend Insolvenz anmelden. Im Herbst erhoffte man sich zehn Millionen Euro von den Altinvestoren, die aber nicht bereit waren, diese Summe bereitzustellen. Daher sollte das Unternehmen zunächst in einem Eigenverwaltungsverfahren saniert werden. Kurze Zeit später aber wechselte man in ein klassisches Insolvenzverfahren.
Und dabei drängt offenbar die Zeit. „Bis Ende Januar muss eine Einigung mit einem Investor erzielt werden", so ein Sprecher des Insolvenzverwalters Christian Graf Brockdorff gegenüber der Wirtschaftswoche. Gelingt dies nicht, drohe die Abwicklung des Online-Händlers, der derzeit noch 350 Mitarbeiter beschäftigt und bislang darauf verzichtet hat, Teile der Belegschaft zu entlassen.
Lesara soll seit dem Start insgesamt Investments in Höhe von 67 Millionen Euro erhalten haben, schwarze Zahlen konnte man bislang nicht schreiben. Diese seien auch mittelfristig vorerst nicht zu erwarten. Ohne verbindliche Finanzierungszusagen gelte eine Weiterführung des Unternehmens nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Februar daher als nahezu ausgeschlossen, so die Wirtschaftswoche. Insolvenzverwalter Brockdorff ist aber optimistisch. Gespräche mit interessierten Investoren laufen
Kommentar schreiben