Der Online-Handel mit Lebensmitteln ist seit jeher ein schwieriges Unterfangen für alle Anbieter – und wird es wohl auch bleiben, so eine Studie der Beratungsfirma Capgemini. Sie hat in fünf verschiedenen Ländern, darunter Deutschland und die USA, Verbraucher und Führungskräfte vor allem zum Thema „Letzte Meile“ befragt.
Der Tenor der Studie: Die Endkunden erwarten viel vom Online-Handel mit Lebensmitteln, wollen aber oft nicht die nötigen Kosten dafür tragen. Dabei würden laut Studie schon jetzt viele Unternehmen in dem Bereich kaum kostendeckend arbeiten. Es koste die Einzelhändler schlicht zu viel, den steigenden Bedarf zu decken, heißt es im Fazit der Studie. So würden die Händler im Schnitt nur 80 Prozent der gesamten Lieferkosten auf die Kunden abwälzen – die Zustellung ist aber der teuerste Teil der gesamten Lieferkette.
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