Google verweist auf Rechtmäßigkeit der Steuerschlupflöcher
Kritik will Google an entsprechenden Praktiken allerdings nicht gelten lassen. Schon in den vergangenen Jahren verwies das Unternehmen darauf, dass die internen Prozesse legal und somit legitim seien und dass man sich mit Blick auf die Steuern an geltende Steuergesetze halte sowie alle anfallenden Steuern pünktlich begleiche.
Ewig wird Google jedoch nicht von solchen Prozessen profitieren können. Denn ab 2020 sollen die entsprechenden Steuervorteile für den Konzern enden – so hatte es Irland im Jahr 2014 auf Druck durch die EU und die USA beschlossen.
Auch in Deutschland und der Europäischen Union fasst man seit Jahren ein Gesetz ins Auge, nach dem große Konzerne genau dort Steuern zahlen sollen, wo sie tatsächlich auch präsent sind. Damit soll verhindert werden, dass sie ihre Gewinne in steuergünstige Regionen verlagern und Steuerabgaben entsprechend vermeiden. Angedacht ist grundsätzlich eine Lösung auf europäischer Ebene.
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Hier sollte man eher die Praktiken dieser Länder, das zu ermöglichen anprngern.
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