Worum ging es beim Cambridge Analytica-Datenskandal?
Im Rahmen des Cambridge Analytica-Skandals hatte Facebook im Frühjahr dieses Jahres zugegeben, dass personenbezogene Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzer unberechtigterweise in die Hände der Beratungsfirma Cambridge Analytica gelangt waren. Diese Daten seien dann für politische Zwecke verwendet und im US-Wahlkampf eingesetzt worden – zugunsten des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump.
„Generalstaatsanwalt Karl Racine sagte, Facebook habe es versäumt, die Daten seiner Nutzer zu schützen. Außerdem habe das Unternehmen seine Kunden darüber getäuscht, wer Zugang zu den Daten habe und wie sie genutzt würden“, schreibt die Zeit. Der Konzern selbst ließ mitteilen, dass man die Klage prüfen werde.
Darüber hinaus werfe nach Angaben Racine dem Konzern auch vor, die Nutzer des sozialen Netzwerks getäuscht zu haben. Wie Spiegel Online berichtet, soll Facebook bereits zwei Jahre Kenntnis über den Vorfall gehabt haben, bevor man gegen die Sammlung sensibler Userdaten verhindert habe. Ziel des anvisierten Gerichtsverfahrens sei es laut Zeit, Facebook dazu zu zwingen, Maßnahmen zu ergreifen, um seinem „Versprechen gerecht zu werden, die Privatsphäre seiner Nutzer zu schützen“.
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