Der Fahrdienst-Vermittler Uber muss in Großbritannien und den Niederlanden eine Datenschutz-Strafe zahlen, weil das Unternehmen ein Jahr lang einen Hacker-Angriff verschwiegen hatte. Wie die Internet World berichtet, waren insgesamt 57 Millionen Nutzer und Fahrer von dem Angriff betroffen. Uber soll den Hackern 100.000 Dollar gezahlt haben, damit sie die abgegriffenen Daten vernichten.
Die Niederlande verhängten eine Strafe in Höhe von 600.000 Euro gegen Uber, weil das Unternehmen die Datenschutzbehörde und Betroffene nicht innerhalb von 72 Stunden über den Vorfall informiert hatte. In den Niederlanden sollen 174.000 Nutzer von dem Hacker-Angriff betroffen gewesen sein.
In Großbritannien waren 2,7 Millionen Kunden und fast 82.000 Fahrer betroffen. Hier muss Uber eine Datenschutz-Strafe in Höhe von 434.000 Euro zahlen. Damit beläuft sich die Gesamtstrafe auf knapp über eine Million Euro.
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