Andreas Geuss verkauft laut shopanbieter.de in seinem Webshop Kleidung, Accessoires und Technik. Sein Kassenschlager: Eine Mini-Überwachungskamera, die er in China beschaffen lässt und über Amazon vertreibt. Als die Umsätze zurückgehen, erhält er eine E-Mail von unbekannter Adresse, die ihn in schlecht übersetztem Deutsch auffordert, den Verkauf einzustellen. Bei seiner Recherche findet Geuss schließlich heraus, dass ein chinesischer Konkurrent die baugleiche Kamera unter der Marke „Microfire“ auf der deutschen Amazon-Seite anbietet.
Online-Händler Geuss bemerkt, dass dieser Markenname in Deutschland nicht eingetragen ist und sichert sich die Rechte an „Microfire“. Ein ganz legaler Vorgang, wie auch Geuss betont: „War vielleicht nicht ganz die feine englische Art, aber manchmal wird halt mit harten Bandagen gekämpft – in einem legalen Rahmen, versteht sich“. Dann hängt er sich an das Listing des Konkurrenten aus China an.
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Dass ein solches Vorgehen, in einem starken Gegenangriff mündet ist wenig verwunderlich. Mein Mitleid hat der Anbieter nicht.
Natürlich ist das krasse Vorgehen des chinesischen Anbieters nicht hinzunehmen und ein entsprechende Ahndung durch Amazon erforderlich. Eine rechtliche Ahndung kommt sicher auch in Betracht, aber wer schreckt davor nicht zurück.
Aber die lokaler Anbieter = gut / fremder Anbieter = böse Tendenz die sich bei diesem Artikel aufdrängt, kann ich trotz allem nicht nachvollziehen.
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