Für das Rocket-Internet-StartUp Westwing sieht es gut aus: Das Unternehmen hat die ersten Geschäftszahlen nach dem Börsengang vorgelegt und kann sich über ein positives Ebitda freuen. In den ersten neun Monaten des Jahres hat Westwing Gründerszene zufolge ein Plus von 1,2 Millionen Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen unterm Strich stehen. Im Vorjahreszeitraum sahen die Zahlen noch nicht so rosig aus: Damals fuhr das Unternehmen noch ein negatives Ebitda von 7,3 Millionen Euro ein.
Insgesamt verkaufte Westwing in den ersten neun Monaten 2018 Möbel und Dekoartikel im Wert von über 175 Millionen Euro, was einem Wachstum von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Eigenmarken haben inzwischen einen Anteil von 18 Prozent an dem Umsatz des Unternehmens – ein Wachstum von sieben Prozentpunkten.
Von den positiven Zahlen profitiert auch die Aktie des Börsen-Neulings. Am Dienstagvormittag stand das Wertpapier bei 21,03 Euro. In den Tagen zuvor war die Aktie auf ein Tief von 20,65 Euro abgesackt. Westwing hatte seine Aktien zu einem Ausgabepreis von 26,00 Euro am 9. Oktober 2018 erstmals an der Börse plaziert.
Kommentar schreiben