Als Händler kennt man das: Gute Erfahrungen teilt der Kunde kaum mit, aber sobald es einmal Probleme gibt, hagelt es Beschwerden. Dabei richten sich die meist nie vertraulich an den Händler direkt. Twitter und Online-Foren werden zu Orten des „Dampfablassens“.

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Macht ein Kunde beim Online-Kauf (oder bei Kontakt mit einem Unternehmen) schlechte Erfahrung, wird meist auf öffentlichen Plattformen gemeckert. Facebook, Twitter und Foren dienen dann dazu, sich über die Probleme auszulassen, schlechten Kundenservice anzuprangern oder andere Missstände zu monieren.
Das bestätigt nun auch die aktuelle Auswertung der Langzeitstudie „Social Media Servicemonitor: B2C-Kundenservice im Social Web“ von Brandwatch und whiteboxx. Diese wurde im Jahr 2013 gestartet und untersucht, wie Kunden Marken im Social Web bewerten. Erste Erkenntnis: Kunden äußern ihre Meinung branchenübergreifend vor allem auf Twitter und in Foren. Zwei Drittel aller Social-Media-Gespräche über Kundenservice von Unternehmen finden hier statt. Das übrige Drittel verteilt sich auf Facebook, Blogs und Bewertungsportale.
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