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Zalando und Gap machen gemeinsame Sache

Veröffentlicht: 24.11.2014
imgAktualisierung: 12.01.2015
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
24.11.2014
img 12.01.2015
ca. 2 Min.
Obwohl Gap der größte US-amerikanische Einzelhändler im Bekleidungs-Segment ist, konnte sich das Unternehmen in Deutschland noch nicht durchsetzen. Dies soll nun geändert werden.


Gap ist vielen Verbraucher in Deutschland eher unbekannt. Das Unternehmen gilt in den USA als größter Einzelhändler für Bekleidung, konnte sich jedoch in Deutschland bisher nicht durchsetzen. Dies soll sich nun jedoch ändern. Zusammen mit Zalando will Gap nämlich nun auch auf deutschem Boden Fuß fassen.
Gap-Logo auf Jeans

(Bildquelle Vintage Gap Jeans: Henry Fong via Flickr, keine Änderungen, bestimmte Rechte vorbehalten)


Der erste Versuch, sich in Deutschland zu etablieren, dürfte für Gap ziemlich ernüchternd gewesen sein. Ende der 90er Jahre hatte der US-Mode-Riese hierzulande mehrere eigene Filialen eröffnet. Doch der richtige Durchbruch blieb aus, sodass vor ziemlich genau zehn Jahren nur noch der Rückzug vom deutschen Mark blieb. Nun scheint die Zeit jedoch reif, einen neuen Anlauf zu starten – zwar nicht mit eigenen stationären Geschäften, dafür jedoch mit Unterstützung aus der Online-Welt.

Ab 2015 kommt Gap nach Deutschland

Nach Informationen der Welt soll die Etablierung im deutschen Handel nicht auf einem eigenen Online-Shop basieren. Vielmehr will sich Gap mit seinen Produkten ab Mai 2015 auf der Website von Zalando präsentieren. „Viele Kunden in Europa kommen immer noch nicht an die Produkte der Marke Gap heran“, fasst David Schneider, einer der Zalando-Gründer, die derzeitige Situation zusammen. „Wir bieten eine Plattform, um 15 lokale Märkte zu erschließen, in der jeweiligen Sprache und Währung, ohne Versandkosten, ohne Rücksendekosten“.

Im hauseigenen Online-Shop von Gap bietet das Unternehmen zwar die Liefer-Option in 24 europäische Länder, doch dieser internationale Auftritt hat (verständlicherweise) bislang nicht ausgereicht, um bei den deutschen Verbrauchern zu landen.

„Wir müssen dort sein, wo die Kunden sind. Zalando ist die am besten besuchte E-Commerce-Seite in Europa“, kommentiert Stefan Laban, der unter anderem das Europa-Geschäft betreut. „Wir wollen eine der größten Marken auf der Seite sein.“ – Damit hat sich Gap sicher kein kleines Ziel gesetzt. Man darf gespannt sein, ob der Vorstoß nach Deutschland dieses Mal gelingt.
Veröffentlicht: 24.11.2014
img Letzte Aktualisierung: 12.01.2015
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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