Offenbar keine Gebühren für Online-Händler
Für den Versand der Waren sollen die Online-Händler selbst verantwortlich sein, obwohl Jet.com offenbar doch eigene Logistikzentren bauen möchte und ausgewählte Produkte wie zum Beispiel Windeln dort selbst auf Lager haben und versenden wird. Zudem sollen die Online-Händler ihre Preise bis zu einem gewissen Grad selbst gestalten können, abhängig zum Beispiel von den eigenen Versandkosten und der bestellten Menge.
Auf der anderen Seite möchte Jet.com den Kunden die Möglichkeit geben, die Preise für die bestellten Produkte selbst zu beeinflussen. Kombiniert ein Kunde zum Beispiel mehrere Produkte verschiedener Händler für den Versand, könne er laut Jet.com dafür einen Rabatt bekommen.
Bislang ist Jet.com bereits Partnerschaften mit mehreren hundert Händlern eingegangen, darunter Sony Store, TigerDirect.com, Sears und Hometown & Outlet Stores. Dies lässt darauf schließen, dass der neue Marktplatz auf eine ähnlich große Produktpalette wie die Konkurrenten eBay oder Amazon zielt.
Im Moment sollen rund 100 Mitarbeiter hinter Jet.com stehen, diese Zahl soll laut dem Geschäftsführer aber bis zum Ende des Jahres verdoppelt werden. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen bereits eine Finanzierung in Höhe von 80 Millionen US-Dollar einsammeln. Hauptsitz von Jet.com ist Hoboken im US-Bundesstaat New Jersey.
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