Jedes Land hat andere Anforderungen
Gerade Händler, die planen, auf einem weiteren Markt aktiv zu werden, sollten sich im Vorfeld über die Erwartungen und Anforderungen ihrer neuen Zielgruppe Gedanken machen. Denn diese haben bereits einen Vorstellung davon, wie der Shop aussehen soll. Das liegt daran, dass Online-Shopper durch ihre Erfahrungen bereits ein implizites Bild von Funktionen, Abläufen und Seitenstrukturen haben. Das bedeutet, dass die Kunden ganz instinktiv an bestimmten Stellen nach speziellen Elementen, wie zum Beispiel Impressum oder Kontaktdaten, suchen.
Wie das estrategy-magzin erläutert, werden diese eher unbewussten Vorstellungen als „Mental Maps“ – also als mentale Karten – bezeichnet. Solche Karten sind jedoch nicht statisch und verändern sich mit der Zeit, abhängig davon, was der Nutzer sieht und Neues erfährt. Aktuell entwickelt sich der Sektor der mobilen Bedienkonzepte extrem stark und wirkt entsprechend stark auf die „Mental Maps“ ein.
So intuitiv die mentalen Karten sind, umso wichtiger sollten Online-Händler diese nehmen. Mit einer nutzerorientierten Seitengestaltung lässt sich die Zufriedenheit und die Verweildauer im Shop erhöhen, was am Ende schließlich auch zu einer höheren Conversion Rate führt. Werden die „Mental Maps“ hingegen ignoriert, kann es zu vorzeitigen Abbrüchen kommen.
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