In einer internationalen Untersuchung hat der IFAW den Online-Handel mit geschützten Tierarten unter die Lupe genommen und dabei über 9.000 Verkaufsanzeigen mit gefährdeten Tieren oder Teilen und Produkten von diesen gefunden. Alle sind im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) gelistet.

(Bildquelle Trauriger Orang-Utan: Steve Wilson via Shutterstock)
Die 9.482 Verkaufsanzeigen boten insgesamt 33.006 gefährdete Wildtiere an oder Teile, beziehungsweise Produkte von diesen im Wert von insgesamt über 7,8 Millionen Euro. Über die Hälfte der Angebote galt für lebendige Tiere. Bei den meisten Angeboten war nicht ersichtlich, ob jegliche artenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten wurden und die Ware auch legal war. Auch in Deutschland fanden die Experten bedrohte Tierarten im Internet. Auf 13 Marktplätzen ließen sich demnach 1.666 Verkaufsanzeigen mit 5.000 Tieren oder Wildtierprodukten nachweisen. Elfenbein, Reptilien und Vögel waren dabei die am meisten verbreiteten Produkte.
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