Readly startet mit Zeitschriften-Flatrate in Deutschland

Veröffentlicht: 27.10.2014
imgAktualisierung: 27.10.2014
Geschrieben von: Giuseppe Paletta
Lesezeit: ca. 2 Min.
27.10.2014
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Readly ist mit seiner Zeitschriften-Flatrate jetzt auch in Deutschland gestartet. Knapp 70 Zeitschriften findet man im Angebot.


Readly ist wie bereits vor Monaten angekündigt, nun auch in Deutschland gestartet. Für 9,90 Euro im Monat bekommt man einen unbegrenzten Zugang auf knapp 70 deutsche Zeitschriften.

Readly startet in Deutschland.

Das schwedische Start-Up Readly startet jetzt auch in Deutschland. Nachdem das Unternehmen seine Flatrate für Zeitschriften bereits in Schweden, Großbritannien und USA anbietet, können Nutzer auch bei uns das Angebot wahrnehmen.

Digitale Flatrate für knapp 70 deutsche Zeitschriften

Für 9,90 Euro im Monat sollen die Readly-Kunden in Deutschland Zeitschriften im digitalen Format unbegrenzt lesen können. Die Flatrate umfasst zum Start knapp 70 verschiedene Magazine, wobei auffällig viele Zeitschriften aus dem digitalen Katalog in Deutschland Frauenmagazine sind. Interessierte finden aber auch einige ausgewählte Fachmagazine.

Readly arbeitet eng mit den Verlagen zusammen, um deren Angebote digital in einem Flatrate-Modell anbieten zu können. So zum Beispiel die Bauer Media Group, die Zeitschriften wie „Bravo“ oder „TV-Movie“ herausgibt. Readly-CEO Per Hellberg kündigte gegenüber dem Handelsblatt bereits an, dass das Angebot an Zeitschriften für Deutschland sukzessive ausgebaut werden soll. In den ersten Monaten setzt Readly dabei nach eigenen Angaben auf einen „Soft Launch“ und setzt dafür nur ein begrenztes Marketing-Budget ein.

Insgesamt rund 700 Zeitschriften im Angebot

Im weltweiten Angebot hat Readly derzeit rund 700 Zeitschriften aus sieben Ländern, darunter auch renommierte Zeitschriften, wie zum Beispiel das US-Magazin „Fast Company“.

In Deutschland allerdings fehlen die ganz großen Zeitschriften, da Readly mit den entsprechenden Verlagen noch keine Kooperation eingehen konnte. So fehlen zum Beispiel Zeitschriften aus dem Bereich Politik oder Wirtschaft.

Zudem kritisieren Nutzer bislang, dass es sich lediglich um PDF-Versionen der Zeitschriften handle und nicht um interaktive, digitale Versionen der Print-Zeitschriften.

Veröffentlicht: 27.10.2014
img Letzte Aktualisierung: 27.10.2014
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Giuseppe Paletta

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