Reichweite-Sprung für PayPal-Konkurrent
Mit dem Einstieg der Commerzbank steigt die potenzielle Nutzerbasis von Wero im deutschen Markt spürbar. Bereits dabei sind Branchengrößen wie die Deutsche Bank, die Postbank, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie ING. Seit Sommer 2024 ermöglicht Wero Handy-zu-Handy-Zahlungen, seit Ende 2025 sind zudem Zahlungen im E-Commerce möglich – nach Aussage von EPI-Chefin Martina Weimert aktuell mit 185 angebundenen Shops.
Über Deutschland hinaus kooperiert Wero bereits mit Zahlungsanbietern in Italien, Spanien, Portugal und Skandinavien. Diese Partnerschaften erweitern die Nutzbarkeit über mehrere Länder hinweg und sollen ein Baustein für ein möglichst nahtloses, grenzüberschreitendes Bezahlerlebnis sein. Damit adressiert Wero ein zentrales Problem im europäischen Zahlungsverkehr: die Fragmentierung der Märkte und die Abhängigkeit von wenigen globalen Playern.
Ein Angebot für Zahlungen an der Ladenkasse ist zudem in Vorbereitung und soll das Portfolio neben P2P und E-Commerce um den Point-of-Sale ergänzen. Mit der Commerzbank an Bord steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Wero schneller in die Breite kommt – sowohl auf Kundenseite als auch bei der Händlerakzeptanz.
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
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