Das Hamburger Unternehmen Taxdoo reagiert auf veränderte regulatorische Anforderungen im E-Commerce: Am 30. April 2026 stellt es seine Umsatzsteuer-Dienstleistungen ein, darunter lokale Registrierungen, Meldungen und das DATEV-Add-on. Grund dafür ist die EU-Initiative „VAT in the Digital Age“ (ViDA), die ab 2028 zentrale One-Stop-Shop-Strukturen einführt und damit die Umsatzsteuer-Compliance im Online-Handel deutlich vereinfacht.

Konzentration auf die Buchhaltung

Zukünftig konzentriert sich Taxdoo auf seine Lösung „Taxdoo Accounting“, eine KI-gestützte Buchhaltungsplattform speziell für E-Commerce-Händler. Ziel ist eine automatisierte Verarbeitung von Transaktionen in Echtzeit, tägliche betriebswirtschaftliche Auswertungen und höchste Transparenz. „Die Buchhaltung im E-Commerce ist reif für ein neues Zeitalter – ein Zeitalter von Echtzeitdaten, automatisierten Buchungen und klarer (Daten)Verantwortung auch durch Technologieanbieter. TAXDOO Accounting ist unsere Vision der nächsten Generation der Finanzprozesse im E-Commerce“, erklärt das Unternehmen. Kunden sollen künftig von einer schneller, intelligenter und präziser arbeitenden Buchhaltung profitieren.

Händler müssen Alternative suchen

Bis zur Einstellung der bisherigen Services bleibt der gewohnte Support erhalten. Für Händler, die bislang auf Taxdoo setzen, heißt es nun aber, dass sie sich nach Alternativen umschauen müssen. Der Umsatzsteuer-Service von Taxually konzentriert sich konkret auf internationales Steuermanagement und unterstützt Händler, die grenzüberschreitend handeln. Im HB Marketplace gibt es von Taxually eine kostenlose Erstberatung samt Angebot.

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