Die Schufa steht erneut in der Kritik: Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung zufolge betreibt die Wirtschaftsauskunftei neben ihrer regulären Datenbank eine zweite Sammlung mit historischen Zahlungsdaten – teils bis zu zehn Jahre alt. Betroffen sein sollen laut einem Unternehmenssprecher schätzungsweise 68 Millionen Menschen, also nahezu jeder, zu dem jemals eine Bonitätsauskunft eingeholt wurde.
Für Online-Händler:innen, die Bonitätsprüfungen etwa beim Kauf auf Rechnung nutzen, ist der Fall auch deshalb relevant, weil er die Verlässlichkeit und Rechtmäßigkeit der zugrunde liegenden Datenbasis infrage stellt.
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