PayPal Probleme: Sparkassen-Zahlungen bis zu einer Woche verzögert

Veröffentlicht: 29.08.2025
imgAktualisierung: 29.08.2025
Geschrieben von: Ricarda Eichler
Lesezeit: ca. 2 Min.
29.08.2025
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ca. 2 Min.
Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display sehen wir das PayPal-Logo.
BongkarnGraphic / Depositphotos.com
Die Probleme beim Zahlungsdienst PayPal ziehen sich in die Länge. Kund:innen der Sparkassen müssen bis zu einer Woche warten.


Zwar sollen die ursprünglichen Probleme beim Zahlungsdienst PayPal bereits behoben sein, doch gibt es immer noch Schwierigkeiten beim Senden von Zahlungen. Hinweisen, die der Redaktion vorliegen, zu Folge, scheinen vor allem die Sparkassen betroffen zu sein. Diese informiert Kund:innen aktuell über mögliche Abweisungen von Zahlungen. Bereits getätigte Zahlungen werden bis zu einer Woche zurückgehalten.

Zahlungsverzögerungen: Sparkasse verweist auf PayPal

Eine abschließende Information darüber, welche Geldinstitute aktuell noch von der Störung bei PayPal betroffen sind, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht geben. Wie eine kleine interne Umfrage innerhalb der Redaktion jedoch zeigte, scheinen die Schnittstellen der meisten Geldinstitute wieder problemlos zu funktionieren. Mit Ausnahme der Sparkassen.

Hier liegen uns gleich mehrere Hinweise über anhaltende Probleme vor.

Innerhalb der Sparkassen-App bestätigt dies der folgende Hinweis:

„Als Folge einer technischen Störung bei PayPal kann es zu Abweisungen von PayPal-Überweisungen gekommen sein. Sofern Sie betroffen sind, bitten wir Sie, sich direkt an PayPal zu wenden. Ferner können ggf. unberechtigte PayPal-Lastschriften zu Lasten Ihres Kontos eingereicht worden sein. Bitte überprüfen Sie Ihre Kontoumsätze entsprechend.“

Auch in einer öffentlichen Pressemitteilung weist die Sparkasse jedwede Schuld von sich, betont jedoch, mit PayPal eng zusammen zu arbeiten, um eine schnellstmögliche Lösung bereitstellen zu können.

PayPal entschuldigt sich für Probleme

Auf Anfrage von OnlinehändlerNews bestätigte PayPal die enge Zusammenarbeit mit den Banken und sichert Unterstützung für Verbraucher:innen wie auch Händler:innen zu: 

„Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die durch die aktuellen Ereignisse entstanden sind. (…) Wenn Probleme auftreten, werden Verbraucher:innen sowie Händler:innen durch unseren Käufer- und Verkäuferschutz unterstützt. (…) Alle rechtmäßigen Transaktionen der Händler:innen werden vollständig erstattet.“

Hungrig ins Bett wegen PayPal

Ein OHN-Leser und Sparkassen-Kunde, wandte sich mit dem Hinweis an uns, dass er bereits seit der initialen Störung am Montag keine Zahlungen mehr tätigen könne. So ist aktuell eine ausstehende Zahlung vom Dienst zwar angenommen, wird jedoch erst bis zum dritten September ausgeführt. Eine Verzögerung von knapp einer Woche, welche in der heutigen, schnelllebigen Zeit extrem ungewohnt für viele ist.

 Screenshot von PayPal, 28.08.2025

Ein anderer Fall verdeutlicht, wie abhängig viele Nutzer:innen heutzutage von PayPal sind. So berichtet ein weiterer Leser, dass er aufgrund eines leeren Kühlschranks etwas zu Essen bestellen wollte. Der Lieferant nahm jedoch ausschließlich PayPal als Zahlung an. Da auch hier aufgrund eines Sparkassen-Kontos mit einer Verzögerung zu rechnen war, konnte letztlich nicht bestellt werden. 
 



Wenn auch ihr weiterhin akute Schwierigkeiten mit PayPal-Zahlungen habt, erzählt eure Geschichte gerne in den Kommentaren.

Auf LinkedIn läuft zudem derzeit eine Umfrage des Händlerbundes hinsichtlich der Erfahrungen von Händler:innen.

Weiterhin freuen wir uns über Hinweise zu Probleme bei anderen Geldinstituten.

Veröffentlicht: 29.08.2025
img Letzte Aktualisierung: 29.08.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Ricarda Eichler

Ricarda Eichler

Ricarda berichtet über digitale Themen und spricht in Interviews und Podcasts mit spannenden Stimmen aus der Branche.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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oejendorfer
01.09.2025

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Also. wenn da ein Kommentor schreibt, das er seinen Kühlschrank mit Essen nicht mehr füllen kann und jetzt "" hungern"" muss, wegen Paypal, so soll er mal zum Arzt gehen und sich nervlich untersuchen lassen!!!!. Wir Hamburger würden sagen, ""er ist bekloppt"" Mensche Junge geht zu ALDI und kauf dir nee Mettwurst !! tschüss