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Was PayPals neuer CEO mit dem Konzern vorhat

Veröffentlicht: 07.05.2026
imgAktualisierung: 07.05.2026
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
07.05.2026
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ca. 2 Min.
PayPal Konzernzentrale
wolterke / Depositphotos.com
Der neue PayPal-CEO Enrique Lores will den Konzern umbauen. Im Raum steht auch ein massiver Stellenabbau – trotz solider Zahlen.


Das Geschäft von PayPal soll dem neuen CEO zufolge künftig auf drei zentralen Säulen stehen: dem bekannten Zahlungsdienst für Verbraucher:innen und Händler:innen, der Zahlungsplattform Venmo und den Dienstleistungen für Zahlungsabwicklung und Krypto. „Um das Wachstum zu beschleunigen und unser volles Potenzial auszuschöpfen, müssen wir uns wieder auf unsere Grundprinzipien besinnen“, bekräftigt Enrique Lores laut Heise Online.

Mit der Ausrichtung auf diese drei Geschäftsbereiche sollen interne Abläufe vereinfacht und beschleunigt werden. Insgesamt wolle PayPal durch den Abbau von Doppelstrukturen und dem Erschließen von Sparpotenzial in den nächsten zwei bis drei Jahren rund 1,5 Milliarden US-Dollar einsparen, heißt es weiter. Diese Summe wolle das Unternehmen reinvestieren.

Umsatz hoch, Gewinn runter, Stellen weg?

Konkrete Details zu den Sparplänen gibt es von PayPal allerdings noch nicht. Medienberichten zufolge stehe aber womöglich ein massiver Stellenabbau an. So habe ein Insider gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg erklärt, dass das Unternehmen in den kommenden zwei oder drei Jahren ein Fünftel der Belegschaft entlassen könnte. Das wären nach heutigem Stand rund 4.500 Menschen, die ihren Job verlieren würden.

Am Dienstag veröffentlichte das Unternehmen seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Demnach hat PayPal ein Zahlungsvolumen von knapp 464 Milliarden US-Dollar abgewickelt – ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar, allerdings sank das operative Ergebnis um drei Prozent auf 1,49 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn ging mit einem Minus von 14 Prozent deutlich stärker zurück und lag bei 1,1 Milliarden Dollar.

Anleger zeigen sich wenig zufrieden

Trotz der Rückgänge im Gewinn kann PayPal also immer noch solide Zahlen vorweisen. Das Ergebnis lag zudem leicht über den Erwartungen. Die Anleger stellte das aber alles nicht zufrieden: Die PayPal-Aktie sackte am Dienstag um zehn Prozent ein und steht weiter unter Druck. In den vergangenen sechs Monaten hat sie rund 30 Prozent an Wert verloren.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 07.05.2026
img Letzte Aktualisierung: 07.05.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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cf
08.05.2026

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Meinung: Ich habe die Befürchtung, dass der Kursrückgang nicht daran liegt, dass sie mit dem Stellenabbau unzufrieden sind und die Menschen tatsächlich mehr Wert auf Nachhaltigkeit legen. Zum Krypto-Thema: Klingt für mich nach PowerPoint-Folie. Wenn man es mal genau nachsieht, dann kann man als Händler derzeit "in einigen Ländern" einige wenige ausgewählte Kryptowährungen als Zahlung akzeptieren, diese werden dann aber von Paypal sofort in Fiatwährung umgerechnet. Das Unternehmen die Kryptowährung ggf. behalten möchten, darauf ist PayPal anscheinend noch nicht gekommen...