„Das hab ich doch gar nicht bestellt – aber offenbar mit PayPal bezahlt?!“ – So manch Online-Shopper:in dürfte sich über eine PayPal-Benachrichtigung im E-Mail-Postfach gewundert haben, der zufolge Produkte bezahlt worden sind, die man selbst überhaupt nicht geordert hat. Doch dahinter steckt eine Betrugsmasche, die eine Funktion des Zahlungsdienstes ausnutzt und Händler:innen und Kundschaft dadurch schadet.
Betrüger:innen nutzen die Möglichkeit aus, dass PayPal-Zahlungen möglich sind, wenn man selbst gar keinen PayPal-Account hat. Über ein Gastkonto kann das Geld vom Girokonto per Lastschriftverfahren abgebucht werden. Offenbar reichen die Sicherheitsabfragen von PayPal nicht aus, um Fake-Bestellungen zu verhindern, recherchierte die Wirtschaftswoche.
PayPal-E-Mails mit Hinweisen über abgewickelte Zahlungen sollten Kund:innen deshalb stets sehr ernst nehmen und nicht als Spam abtun – auch wenn sie sonst nur ihren normalen Account für Zahlungen nutzen oder diesen sehr lange überhaupt nicht genutzt haben.
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