In den vergangenen Tagen kämpfte PayPal mit erheblichen Schwierigkeiten: Transaktionen, die Nutzende über den Zahlungsdienst in Auftrag gegeben hatten, wurden abgelehnt. Und obwohl die Probleme nach Aussagen von PayPal mittlerweile behoben seien, haben die Ausfälle nun offenbar Folgen in der Branche: Otto erlaubt nach eigenen Aussagen vorerst keine Zahlungen über PayPal mehr. Das habe der Hamburger Versandhändler auf Anfrage des Handelsblattes mitgeteilt.

Zahlungen in Milliardenhöhe gestoppt

Hintergrund der Störungen sei ein Ausfall jener Sicherheitssysteme gewesen, die bei PayPal Zahlungsbetrug aufspüren sollten. Daraufhin stoppten deutsche Banken Zahlungen in umfangreichem Maße: Aktuellen Recherchen zufolge seien entsprechende Lastschriften in zweistelliger Milliardenhöhe gestoppt worden – eine Katastrophe für viele Händlerinnen und Händler.

Händler warten auf ihr Geld

Die „Dienstunterbrechung“ bei PayPal wirkt nicht nur bei Otto, sondern auch bei vielen anderen Unternehmen spürbar nach: Zahlreiche Händlerinnen und Händler warteten nach den Einschränkungen auf die Zahlungen der Kundinnen und Kunden. Dies habe zu Verzögerungen bei den Lieferungen von Bestellungen geführt und schließlich auch für Frust bei den Verbrauchern gesorgt.

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