Geht es nun doch schneller als gedacht? Im Juli starteten zunächst 16 europäische Banken ihr eigenes digitales Bezahlsystem Wero, das quasi als europäische Alternative zu PayPal fungieren soll. Doch der Start sorgte für eher verhaltene Reaktionen. Ein zu geringer Funktionsumfang, eine zu lange Roadmap für echte Neuerungen – Wero wirkte überstürzt. Doch nun hat die European Payments Initiative (EPI), die hinter Wero steht, erste Ergebnisse veröffentlicht und den Plan für die kommenden Monate vorgestellt.
Bisher funktioniert nur der Geldaustausch zwischen Nutzer:innen (wie man es von PayPal kennt). In Deutschland ist das System dafür bereits verfügbar und läuft offenbar überraschend gut an. Insgesamt nutzen nach Angaben der EPI zufolge bereits 14 Millionen Menschen in Deutschland, Belgien und Frankreich Wero und haben seit dem Launch acht Millionen Transaktionen getätigt – eine solide Basis für ein neues System.
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