Lieferando streicht PayPal-Gebühr – und erhebt neues Serviceentgelt

Veröffentlicht: 15.04.2025
imgAktualisierung: 15.04.2025
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 1 Min.
15.04.2025
img 15.04.2025
ca. 1 Min.
Lieferando-App auf Smartphone
Wirestock / Depositphotos.com
Der Lieferdienst spielt Pingpong mit seinen Gebühren: Die Transaktionskosten entfallen, dafür wird eine neue Servicegebühr fällig.


Der Magen knurrt, aber der Kühlschrank ist leer? Hier schafft Lieferando Abhilfe. Kunden sollten beim Bestellen über den Lieferdienst in Zukunft allerdings etwas genauer hinschauen, denn das Unternehmen hat an seiner Gebührenstruktur geschraubt. Positiv für Verbraucher: Lieferando hat die Transaktionsgebühr für eine PayPal-Zahlung abgeschafft. Diese wurde im April letzten Jahres eingeführt und betrug 0,29 Euro, wenn Kunden über den Zahlungsdienstleister ihre Bestellung beglichen haben.

Bis zu 5 Prozent Servicegebühr: Das steckt dahinter

Seit dem 2. April erhebt die Online-Bestellplattform nun allerdings eine neue Servicegebühr. Diese beträgt laut Lieferando 2,5 Prozent des Bestellwertes – maximal 0,99 Euro – und betrifft Bestellungen, die vom Restaurant selbst an den Kunden geliefert werden. Übernehmen Lieferando-Fahrer diesen Dienst, erhöht sich die bereits bestehende Servicegebühr von 0,99 Euro ab sofort auf 5 Prozent des Bestellwertes, höchstens aber 1,49 Euro. Aufgeführt werden die Kosten im Warenkorb und an der Kasse als separater Posten.

Als Begründung zu den neuen Kosten schreibt Lieferando in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen: „Die Servicegebühr bezuschusst Investitionen in unsere Technologie und Plattform, damit wir unseren Kundinnen und Kunden weiterhin das bestmögliche Bestellerlebnis bieten.“ Außerdem soll so die Gebührenstruktur vereinfacht werden. Bisher wurden den Konsumenten drei Gebühren aufgebrummt: eine Liefergebühr, eine Servicegebühr und die Transaktionsgebühr (bei Bezahlung über Zahlungsdienste wie PayPal). Mit dem Wegfall des letzten Postens fallen künftig nur noch zwei Entgelte an.

Lediglich Selbstabholer bleiben von der Servicegebühr verschont.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 15.04.2025
img Letzte Aktualisierung: 15.04.2025
Lesezeit: ca. 1 Min.
Artikel weiterempfehlen
Redaktion

Redaktion

KOMMENTARE
3 Kommentare
Kommentar schreiben

Sven
29.06.2025

Antworten

Tja Liferando wer den Hals nicht voll genug bekommt, muss damit leben wenn die Kunden weniger werden. Diese sogenannte Servicegebühr. Ist ne absolute Unverschämtheit. Die kassieren schon kräftig bei den Anbietern der Gerichte. Jetzt soll ich als Kunde dafür bezahlen dass ich deren Plattform nutze. Ohne mich, TSCHÜSS LIFERANDO 🖕
Dietmar
25.05.2025

Antworten

Die Servicegebühr von Lieferando hat das Fass zum Überlaufen gebracht, so dass Lieferando nun einen langjährigen Kunden weniger hat. Ich bestelle jetzt bei den Restaurants direkt und bekomme bei einigen sogar noch 5% Rabatt dafür. Ich hoffe sehr, dass viele andere Menschen dies genauso tun werden und die Abzocke von Lieferando nicht mitmachen.
Petra
16.04.2025

Antworten

Ich finde es überhaupt nicht gut, dass Lieferando eine Servicegebühr erhebt. Egal wofür. Die verdienen an den teilnehmenden Restaurants schon genug, die hohe Gebühren bezahlen um dort anbieten zu können. Die Preise sind eh dort sehr hoch und man soll noch Liefergebühren und Extras bezahlen, dann ist man schnell bei zwei Gerichten bei 30 Euro oder drüber. Wer kann sich das noch leisten. Ich habe, wenn ich dort mal was bestelle, zuletzt immer per Kreditkarte bezahlt, weil da komischerweise keine Gebühren genommen wurden. Am Besten ist es diese Plattform nicht zu nutzen und in nahegelegenen Restaurants direkt zu bestellen. Ist billiger und schneller und man weiß was man bekommt.