KMU erfüllen E-Rechnungspflicht wahrscheinlich erst zum Stichtag
Demnach seien über Datev-Systeme innerhalb des ersten Halbjahres zwar bereits etwa 22,5 Millionen E-Rechnungen übermittelt worden. 2024, als die gesetzliche Regelung noch nicht bestand, waren es etwa 11 Millionen. „Im ersten Halbjahr wurden also bereits mehr als doppelt so viele E-Rechnungen über DATEV-Lösungen empfangen und verschickt wie im gesamten Jahr 2024“, erläutert Markus Algner, Chief Markets Officer (CMO) bei Datev. Dies sei auch ein Beispiel für die verstärkte Nachfrage nach digitalen Lösungen und Anwendungen bei Unternehmen.
Trotz dieses erfreulichen Zuwachses stellt man allerdings fest, dass die Unternehmen bei der frühzeitigen Umsetzung der Pflicht noch etwas zögern, heißt es in einer Datev-Mitteilung mit Verweis auf eigene Datenerhebungen. So schätzt derzeit ein Drittel der Steuerberater-Kanzleien, dass die meisten ihrer Mandant:innen ihre Rechnungen erst kurz vor dem gesetzlichen Stichtag der vollumfänglichen E-Rechnungspflicht als E-Rechnungen versenden werden. „Das ist sehr schade, denn wer wartet, verpasst eine gute Gelegenheit, Prozesse schon frühzeitig effizienter aufzustellen“, so Algner.
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