Ich denke in diesen Wochen oft an meinen dreijährigen Sohn, wenn ich recherchiere und mir die Branche betrachte. Nicht, weil ich ihn liebe (das tue ich natürlich) oder weil er uns regelmäßig zur Weißglut treibt (das tut er natürlich), sondern weil ich Parallelen in der Diskussionskultur erkenne. Die Bezeichnung „Diskussion“ ist wohl etwas hochgegriffen, aber in der Regel läuft die Kommunikation derzeit in etwa so ab:
Ich: „Na los, ab unter die Dusche.“
Sohn: „Ich will aber nicht duschen!“
Ich: „Dann duschen wir eben morgen.“
Sohn: „Ich will aber jetzt duschen!“
Ich: „Na gut, dann ab unter die Dusche.“
Sohn: „Ich will aber nicht duschen!“
Die argumentativ wasserdichte Gesprächsstrategie des Sohnes baut freilich auf feinster Bockigkeit und größtmöglicher Lautstärke auf. Mit anderen Worten: Egal was, alles ist falsch. Aber es ist ja nur eine Phase. In dieser Phase scheint sich – um den Bogen zu spannen – auch die E-Commerce-Branche zu befinden, vor allem in Bezug auf den digitalen Euro. Der schafft es, ohne bislang überhaupt aus der erweiterten Konzeptphase herausgekommen zu sein, zum absoluten Reizthema zu werden.
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