Ab 1. Januar wird die E-Rechnung im B2B-Bereich schrittweise zur Pflicht. Zwar gibt es eine Ausnahme für Kleinunternehmen, diese hat aber einen Haken: Größere Unternehmen sind zur Implementierung der E-Rechnung verpflichtet – kleinere und mittlere Unternehmen müssen sich also dennoch mit dem Thema auseinandersetzen, wenn sie geschäftliche Kontakte mit großen Unternehmen pflegen. Fin Glowick, CRO von WISO MeinBüro, warnte kürzlich gegenüber OHN, dass große Unternehmen, deren Verwaltung auf die E-Rechnung umgestellt ist, Druck auf Kleinunternehmen ausüben könnten, ebenfalls die E-Rechnung zu verwenden.
Obwohl die Pflicht schon in wenigen Wochen beginnt, kann derzeit nicht einmal die Hälfte der deutschen Unternehmen (45 Prozent) Rechnungen als E-Rechnung empfangen. Diese Form der Rechnung werde „bisher in verhältnismäßig wenig Unternehmen genutzt. Die Einführung ist mit einem gewissen Aufwand verbunden, zumal die Implementierung in verschiedene Geschäftsprozesse hineinreicht“, sagt Daniil Heinze, Referent für Digitale Geschäftsprozesse bei Bitkom. Der Verband hat im Rahmen einer Studie erhoben, wie weit deutsche Unternehmen bei der E-Rechnung sind.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben