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Angriff im Payment-Sektor: Amazon erhebt sich gegen PayPal

Veröffentlicht: 10.06.2014
imgAktualisierung: 10.06.2014
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
10.06.2014
img 10.06.2014
ca. 2 Min.
Amazon greift mit einem neuen Service PayPal an: Im Fokus des frisch gestarteten Dienstes stehen regelmäßige Abo-Zahlungen.


PayPal ist DER Zahlungsanbieter schlechthin, wenn es um Online-Einkäufe geht. In den vergangenen Jahren konnte sich die eBay-Tochter einen großen Marktanteil sichern. Doch nun will auch Amazon ein Stück vom Kuchen abhaben und greift den Konkurrenten mit einem neuen Bezahl-Service an.

Amazon Payments

Gil C / Shutterstock.com

Amazon hat sich schon wieder etwas Neues ausgedacht, um seine Reichweite und Macht zu vergrößern: Wie Reuters berichtet, startet das US-Unternehmen am heutigen Montag einen neuen Service im Payment-Bereich, wobei die Verwaltung von Abonnement-basierten Zahlungen im Fokus steht. Dabei ist es den über 240 Millionen aktiven Nutzern künftig möglich, ihre regelmäßigen Zahlungen – zum Beispiel die Telefonrechnung oder das Musik-Stream-Abo – über ihre hinterlegten Amazon-Daten vorzunehmen.

Mit diesem Schritt erweitert Amazon seinen Einfluss und seine Macht bis weit über die Grenzen der eigenen Online-Plattform hinaus. Schon jetzt macht die Funktion als „Mittelsmann für Drittanbieter“ rund 40 Prozent des Umsatzes aus – dieser Wert könnte mit dem neuen Payment-Service noch deutlich gesteigert werden.

Der Kampf um Kundendaten

In den vergangenen Monaten hatte Amazon seinen neuen Abo-Payment-Service bereits ausgiebig getestet. Obwohl diese Versuche äußerst erfolgversprechend verlaufen sind, sollen einige Händler Bedenken gegen den Amazon-Dienst geäußert haben: Viele von ihnen sollen sich aus Wettbewerbsgründen scheuen, die sensiblen Kundendaten an Amazon weiterzugeben.

Amazon selbst hält dagegen und sagt, dass keine ausschlaggebenden Daten der User gespeichert würden. Außerdem könnten gerade junge Unternehmen vom neuen Amazon-Payment-Dienst profitieren, weil Kunden auf diesem Wege nicht dem neuen, unerfahrenen StartUp die Bezahl-Prozesse übertragen, sondern dem erfahrenen Großunternehmen.

Veröffentlicht: 10.06.2014
img Letzte Aktualisierung: 10.06.2014
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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