Bitcoin weniger riskant als Kreditkarten?
Nach dem die größte Bitcoin-Börse Mtgox Insolvenz angemeldet hat ist es ruhig um die digitale Währung geworden. Nichtsdestotrotz setzen Online-Händler wie Square Market oder Overstock.com auf die Bitcoins. Overstock.com berichtet immer wieder von dem Erfolg, den die Einbindung der Währung zu bringen scheint. Damit auch kleinere Online-Händler von Bitcoin profitieren können, bietet BitPay die Integration in Warenkörbe, Abrechnungslösungen oder die Umwandlung in traditionelle Währungen an.
Doch nach wie vor stehen die digitalen Währungen wie Bitcoin in Verruf, für kriminelle Handlungen im Internet missbraucht zu werden. Deshalb fragte VentureBeat Stephan Pair, Geschäftsführer von BitPay, warum Online-Händler überhaupt auf Bitcoin setzen sollten. „Die Nutzung von Bitcoin führt nicht zu Betrugsfällen. Kreditkarten bergen für Online-Händler eher das Risiko, Opfer von Betrügen zu werden“, sagte Stephan Pair. Das sei auch der Grund, warum BitPay geringere Transaktionsgebühren für Bitcoin als für Kreditkarten verlangen könne.
BitPay hat weltweit rund 30.000 Online-Händler als Kunden. Die Hälfte davon stammt aus den USA, ein Drittel der Kunden aus Europa. Zu den bekannteren Nutzern von BitPay gehören Wordpress und Shopify.
Pair glaubt an die Zukunft der digitalen Währung. Zum einen weil seiner Meinung nach die Betrugsgefahr gering sein, zum anderen weil mit Bitcoin internationale Überweisungen einfacher seien. Und ähnlich wie es die E-Mail einst getan hat, werden auch die Bitcoins laut Pair über den Handel salonfähig werden.
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