Bei der PayPal-Tochter Venmo scheint es zu einer Datenschutzlücke gekommen zu sein. Ein Berliner Sicherheitsforscher habe vor einer entsprechenden Lücke gewarnt, durch die über eine API 200 Millionen Transaktionen einsehbar seien.
Über 200 Millionen im Jahr 2017 getätigte Venmo-Transaktionen seien öffentlich einsehbar. Davor hat nun ZDNet zufolge zumindest der Berliner Sicherheitsforscher Hang Do Thi Duc gewarnt. Das prekäre dabei: Der Sicherheitsforscher habe nicht einmal die Venmo-App selbst benötigt, sondern konnte die öffentliche API nutzen, um die Daten der Transaktionen einzusehen. Es sei dabei egal, ob man Geld erhalten oder verschickt habe: Alle Transaktionen über die App der PayPal-Tochter seien einsehbar, warnt der Experte.
Hang Do Thi Duc habe bei seiner Entdeckung auch viel über die Venmo-Nutzer erfahren. „Ich konnte die Verkäufe eines Drogendealers nachverfolgen, den gehässigen Streit eines Paares am Valentinstag beobachten und erfahren, wie viele Mangos ein Imbisswagen in Santa Barbara, Kalifornien, jede Woche verkauft“, zitiert ZDNet.com den Sicherheitsforscher. Die Voreinstellungen bei Venmo sorgen demnach dafür, dass alle Transaktionen automatisch öffentlich einsehbar sind.
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