Die Hamburger Sparkasse verschiebt die Einführung der App Yomo nun deutlich nach hinten. Weitere Städte drohen ebenfalls vom Projekt abzuspringen.
Den deutschen Sparkassen hängt noch immer ein sehr angestaubtes Image an. Diesem wollte man sich im Sommer 2017 entledigen und mit der eigenen App Yomo der Fintech-Konkurrenz Paroli bieten und wieder mehr jüngere Kunden anziehen. Yomo, was gekürzt für „Your Money“ steht, ist im Unterschied zu den normalen Sparkassen-Girokonten gratis und soll auch den Regional-Fokus der Sparkassen außer Kraft setzen. Allerdings ziehen nicht alle mit. Wie man jetzt bei der Hamburger Sparkasse (Haspa) selber bekannt gegeben hat, wird sich die Einführung der App weiter nach hinten verschieben.
Wie das Handelsblatt berichtet, nannte ein Sprecher der Haspa die Umstellungen der IT-Systeme als Grund für die Verzögerung. „Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, ein mobiles Konto für die junge Zielgruppe erst nach der Umstellung ab Mitte 2019 anzubieten.“
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