Über Paydirekt, bzw. die Sparkassen, liest man aktuell nicht viel Gutes. Von „Zwangsregistrierung“ und AGB-Änderungen ist die Rede. Wir haben mit Alexander von Schmettow, Pressesprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV), über die Problematik gesprochen.
Es ist gerade keine schöne Zeit für Paydirekt. Die Payment-Variante der deutschen Banken und Sparkassen feiert die Tage zwei jähriges Bestehen. Eigentlich sollte gefeiert werden, doch stattdessen hagelt es Kritik. Grund dafür ist eine Aktion der Sparkassen, die seit Anfang August ausgewählte Kunden anschreiben und ihnen mitteilen, dass „paydirekt ab Ende Oktober Bestandteil des Girokontos wird, wenn sie der AGB-Änderung nicht bis dahin widersprechen.“
Das Medien-Echo auf die Aktion ist enorm und nicht gerade gut. Von „Zwangsbeglückung“ und „Zwangsregistrierung“ ist die Rede. Solche Begriffe schlagen riesige Wellen, der Focus veröffentlichte erst vor Kurzem einen Artikel mit Leser-Reaktionen, die alles andere als positiv ausfallen. Die Frage, die sich da stellt: Wie viel Anteil haben die Medien daran, dass Sparkassen-Kunden und auch Nicht-Betroffene auf das Vorgehen der Sparkassen so reagieren? Wie viel hat das Wort „Zwang“ dazu beigetragen?
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Sorry, aber das ganze Paydirektdebake l ist für mich DAS aktuelle Beispiel, wenn es darum geht wie man ein Projekt bestmöglich in den Sand setzt. Die Einführung, die Umsetzung und das Ergebnis ist die ganze Zeit über zwischen einem (nach außen hin so wirkenden) Tauziehen zwischen Werbetreibenden (?) und der Führungsebene "die endlich mal Ergebnisse sehen will" geprägt. 'Ne Provinzbank macht Provinztheater - sorry, wenn man es so hart sagen muss.
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Eine Alternative zu Paypal wäre aber nicht schlecht.
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Bei Paydirekt ist es umgekehrt. Die Daten des Users werden ohne Zustimmung weitergegeben. Im Gegenteil! Der User muss der Weitergabe der Daten widersprechen. Trotzdem sind die Daten erst einmal bei Paydirekt. Wer garantiert die Löschung, wenn widersprochen wird.
Ich finde das Vorgehen sehr fragwürdig.
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