Paydirekt bietet ab sofort Handy-zu-Handy-Bezahlfunktion

Veröffentlicht: 06.07.2017
imgAktualisierung: 06.07.2017
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
06.07.2017
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ca. 2 Min.
Paydirekt erweitert seine App um eine Smartphone-zu-Smartphone-Zahlfunktion. In einer Betaphase soll das Angebot laufend erweitert werden. Der Empfänger muss kein Paydirekt-Kunde sein.


Neue Funktion für Paydirekt-Nutzer: Ab sofort können diese per App Geldbeträge von Smartphone zu Smartphone an private Kontakte versenden. Die Empfänger müssen dabei keine Paydirekt-Nutzer sein.

Paydirekt App

© paydirekt

Der Payment-Anbieter Paydirekt erweitert sein Portfolio. Das Unternehmen hat seine Smartphone-App um eine Handy-zu-Handy-Zahlfunktion erweitert. Privatpersonen können ab sofort Geldbeträge von Smartphone zu Smartphone senden. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: In der App gibt der Nutzer E-Mail-Adresse oder Mobilnummer des Empfängers an, wählt den Betrag und bestätigt die Zahlung. IBAN oder TAN müssen nicht eingegeben werden.

Praktisch: Der Empfänger muss nicht bei Paydirekt registriert, Voraussetzung ist lediglich ein Girokonto. „Wir haben die neue Funktion so gestaltet, dass sie ohne Barrieren nutzbar ist und unsere Kunden an Jedermann Geld senden können“, so Geschäftsführer Niklas Bartelt. Der Empfänger erhält eine Zahlungsbenachrichtigung per E-Mail oder SMS, die in der App ohne Registrierung angenommen werden kann. Das Geld wird erst danach beim Sender abgebucht. Die Funktion lässt sich mit einem Smartphone ab iOS 9.0 oder Android 4.4 nutzen.

Beta-Phase und schrittweise Freischaltung

Die Funktion startet zunächst in einer Beta-Phase. Man wolle das Feedback der Nutzer in die Entwicklung einbeziehen. „Da Peer-to-Peer-Zahlungen in Deutschland noch am Anfang stehen und um zu verstehen, worauf es unseren Kunden ankommt, haben wir uns bewusst für diesen Start entschieden“, erläutert Bartelt.  Die Funktionen sollen während der Beta-Phase laufend aktualisiert werden.

Noch haben nicht alle Kunden Zugriff auf die Funktion. Die Peer-to-Peer-Bezahlung wird zunächst Kunden der Commerzbank, Comdirect, Deutsche Bank, Hypovereinsbank, der Oldenburgischen Landesbank und der Postbank freigeschaltet. Schrittweise bekommen dann Kunden der genossenschaftlichen Finanzgruppe Zugriff. Weitere Banken und Sparkassen werden im Laufe der Beta-Phase freigeschaltet.

Veröffentlicht: 06.07.2017
img Letzte Aktualisierung: 06.07.2017
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Fragaria
06.07.2017

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ähm .... schön
aber keiner nutzt Paydirect