Mastercard: Künstliche Intelligenz soll Einkaufen sicherer machen

Veröffentlicht: 01.12.2016
imgAktualisierung: 26.06.2023
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
01.12.2016
img 26.06.2023
ca. 2 Min.
Mastercard will das Bezahlen künftig noch sicherer machen - und zwar mithilfe einer künstlichen Intelligenz.


Der Handel soll für Kunden immer bequemer und auch für Händler immer einfach werden. Dabei spielen natürlich auch die Zahlungsmittel eine wichtige Rolle, denn sie sollen nicht nur unkompliziert, sondern vor allem sicher vonstatten gehen. Doch wie gelingt es Payment-Anbietern, die Sicherheit der Zahlungsmittel immer stetig zu steigern. Mastercard beantwortet dies folgendermaßen: Man nutzt künstliche Intelligenz.

„Decision Intelligence“ heißt ein neuer Service, den Mastercard in petto hat. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches Tool, das der Autorisierung und Betrugserkennung im Zuge von Zahlungstransaktionen dienen soll.

Payment: Zu Unrecht abgelehnte Transaktionen kosten Geld

Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, kommt dabei eine künstliche Intelligenz zur Anwendung: Diese überprüft Transaktionen auf ihre Rechtmäßigkeit und soll dabei gleichzeitig auch die Quote jener Transaktionen senken, die zu Unrecht abgelehnt werden.

„Wir schätzen, dass der Wert von falschen Ablehnungen allein in den USA mehr als dreizehnmal so hoch ausfällt, wie der Verlust durch effektiven Kartenbetrug“, kommentiert Al Pascual, Senior Vice President bei Javelin Strategy & Research. „Maschinelles Lernen für die Entscheidungsprozesse einzusetzen ist ein neuartiger Ansatz, um ein positives Kundenerlebnis zu garantieren und gleichzeitig betrügerische Aktivitäten zu minimieren.“

Mastercard: Die künstliche Intelligenz lernt immer weiter hinzu

Bisher wird im Zuge vieler Transaktionen eine Risikobewertung aufgestellt, um einzuschätzen, ob die Autorisierung einer Zahlung gegeben werden soll oder nicht. Solche Risikobewertungen basieren zumeist auf vorprogrammierten Regeln. Die „Decision Intelligence“ von Mastercard allerdings soll weitaus mehr können. Im Zuge des neuen Services wird die Prüfung und Auswertung einer Transaktion viel umfassender vorgenommen. Mit jedem neuen Zahlungsauftrag und jeder neuen Prüfung lernt die künstliche Intelligenz also dazu und kann dieses neue Wissen auf künftige Transaktionen anwenden.

„Durch die Nutzung künstlicher Intelligenz helfen wir Kartenherausgebern und Händlern, die Autorisierungsentscheidungen, und damit auch das Einkaufserlebnis der Konsumenten, zu verbessern. Damit verhindern wir das ärgerliche Erlebnis, wenn Kunden fälschlicherweise ein Einkauf verweigert wird“, sagt Ajay Bhalla, President of Enterprise Risk and Security bei Mastercard.

Hochentwickelte Algorithmen sollen es dabei ermöglichen, eine vorausschauende Bewertung aufzustellen. Durch immer neu generierte Informationen, die in das System zur Betrugsvorbeugung eingespeist werden, kann Mastercard bzw. die künstliche Intelligenz von Mastercard immer besser einschätzen, ob es sich bei einer Transaktion um ein „normales und abnormales Einkaufsverhalten“ handelt.

Veröffentlicht: 01.12.2016
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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