Immer wieder greifen Kriminelle Kreditkartendaten ab und erleichtern ihre Opfer so um große Geldbeträge. Das sogenannte Skimming wird inzwischen auch immer häufiger in Online-Shops durchgeführt, wie ein australischer Sicherheitsforscher entdeckt hat. Rund 6.000 Online-Shops sollen verseucht sein.

(Bildquelle Kreditkartenbetrug: wk1003mike via Shutterstock)
Kriminelle nutzen immer häufiger Online-Shops, um sogenanntes Kreditkarten-Skimming durchzuführen. Das hat ein australischer Sicherheitsforscher herausgefunden, der unter dem Pseudonym Gwillem im Netz aktiv ist. Demnach seien im September dieses Jahres 5.925 Online-Shops von Skimming betroffen gewesen. Damit sei die Zahl der Vorfälle, die erstmals im November 2015 registriert wurden, deutlich gestiegen: Vor elf Monaten waren es noch 3.501 Shops, die von Kriminellen für das Abgreifen von Kreditkartendaten missbraucht wurden.
Bei seiner ersten Untersuchung im November 2015 hatte Gwillem nach eigenen Angaben eine Stichprobe von 255.000 Magento-Shops weltweit untersucht und die betroffenen 3.501 Shops entdeckt. Das Ausmaß des Problems verdeutlicht allerdings ein weiterer Wert: 754 Online-Shops, bei denen heute Skimming festgestellt wurde, waren bereits bei der ersten Untersuchung betroffen. „Offensichtlich kann man Kreditkartendaten ungestört monatelang abgreifen“, urteilt der Sicherheitsforscher.
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