Erpresst die Deutsche Post Fintech-StartUps? Das zumindest wird in einem aktuellen Bericht des Magazins Capital behauptet. Demnach nutze das Unternehmen seine Position als ehemaliges Staatsunternehmen, um über das Video-Identverfahren Mitbewerber vom Markt zu drängen.
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(Bildquelle Identifikation: Rawpixel.com via Shutterstock)
Hinter verschlossenen Türen spielt sich wohl derzeit ein harter Konkurrenzkampf um das Online-Identifikationsverfahren beim Online-Banking ab. Es wird nicht nur von Banken wie etwa der IngDiba verwendet, sondern auch von Fintech-StartUps. Einem Bericht zufolge möchte die Deutsche Post allerdings ihre Monopolstellung als ehemaliger Staatskonzern ausnutzen, um die StartUps aus dem Geschäft mit dem Video-Identverfahren zu drängen.
Aus Bankenkreisen will das Magazin Capital erfahren haben, dass die Deutsche Post ihr Monopol bei der üblichen Legitimation in Postfilialen nutzen möchte, um Wettbewerber mit dem Videoverfahren aus dem Markt zu drängen. Die Deutsche Post soll dabei von den Banken und Fintech-StartUps fordern, dass sie das Videoangebot der Post nutzten, sonst würden die Kosten für das Post-Identverfahren erhöht. Intern würde man unter den Banken von „Erpressung“ sprechen, heißt es.
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