Die EU-Kommission fordert von Umtausch-Plattformen virtueller Währungen wie Bitcoin, dass sie die Identität ihrer Kunden zentral speichern. Zudem sollen anonyme Prepaid-Karten nur bis maximal 150 Euro aufladbar sein – so will die EU-Kommission unter anderem die Terrorfinanzierung bekämpfen.

(Bildquelle Bitcoin: Julia Tsokur via Shutterstock)
Die EU-Kommission hat damit begonnen, ihren Aktionsplan vom Februar umzusetzen. Ziel des Aktionsplans ist die Bekämpfung der Terrorfinanzierung. Der Entwurf zur erneuten Reform der Geldwäscherichtlinie sieht nach Angaben von Heise Online vor, dass Umtausch-Plattformen für virtuelle Währungen sowie elektronische Geldbörsen in deren Rechtsrahmen fallen. Die EU-Kommission fordert damit, dass Anbieter virtueller Währung ihre Kunden mit den üblichen Sorgfaltspflichten für Finanzhäuser kontrollieren.
So sollen die Identität der Nutzer sowie die Wallet-Adressen in einer zentralen Datenbank gespeichert werden. Zudem sollen die Anbieter „Selbstdeklarierungsformulare“ für den Einsatz der Zahlungssysteme bereithalten. Der EU-Kommission geht es darum, die Anonymität solcher Transaktionen zu beenden. Zwar sei nicht nachgewiesen, dass virtuelle Währungen bei der Terrorfinanzierung zum Einsatz kommen, aber auf den Marktplätzen im Darknet werden Kryptowährungen wie Bitcoins aufgrund der Anonymität als vorwiegendes Zahlungsmittel verwendet.
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Meine Meinung ist sowieso, dass die Politiker allesamt mal ins Gefängnis gehören, damit die mal wach werden. Das ist der vielfach angemahnte Klüngel. Im Namen Partei steckt ja schon das Wort parteiisch, als Klüngel drin.
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