Paypal will nach einer Sammelklage einen Vergleich an die Händler zahlen. Doch viele Betroffene könnten sich das Geld entgehen lassen – aus einem kuriosen Grund.

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Der Ausgleich, den Paypal an klagende Händler zahlen will, könnte von vielen betroffenen Händlern nicht eingefordert werden. Der Grund sei dabei das hohe Misstrauen der Nutzer. „Paypal-Nutzer erhalten regelmäßig eine große Anzahl an falschen E-Mails von Betrügern, die sich als der Payment-Anbieter ausgeben“, schreibt eCommerceBytes. „Deshalb sind die Nutzer skeptisch, wenn es um die E-Mail geht, die Paypal in diesem Monat verschickt hat, um sie darüber zu informieren, dass sie für den Ausgleich einen Forderungsanspruch stellen müssen.“
Das Problem greife noch viel weiter: Die Website, auf der sich das entsprechende Formular befindet, sei privat registriert. Auf dieser Website müssen die Händler ihren Namen, Adresse und die E-Mail-Adresse ihres Paypal-Kontos eintragen. Mit der WhoIs-Datenbank ließe sich aber durch die private Registrierung nicht ermitteln, ob die Website von den zuständigen Personen für die Ausgleichszahlung eingerichtet wurde.
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