„Wirklich fantastisch“ ist das noch nicht
Damit scheint sich die digitale Währung, die es überhaupt erst seit 2009 gibt, nach und nach als ernsthaftes Bezahlmittel in Deutschland anzukommen. Der Bitcoin könne nun problemlos für den E-Commerce genutzt werden, da es keine Umsatzsteuerlichen Hürden mehr gebe, kommentierte FDP-Politiker Frank Schäffler gegenüber Welt.de. „Das ist wirklich fantastisch für alle Online-Händler und Bitcoin-Freunde“, so Schäffler.
Ob es aber tatsächlich so fantastisch für Online-Händler ist, wie Schäffler behauptet, ist allerdings aus Sicht der Online-Händler sehr zu bezweifeln. Die digitale Währung wurde erst im August von einem US-Gericht überhaupt als eine „Art von Geld“ anerkannt und zuletzt als bevorzugtes Zahlungsmittel auf dem vom FBI gesperrten Marktplatz „Silkroad“ genutzt. Erst im März waren in den USA zwei Bitcoin-Börsen gesperrt worden, weil dort Geldwäsche und Betrug vermutet worden war. Zahlreiche Nutzer hatten die Währung zum Einkauf von Drogen, Kreditkartendaten oder Trojanern missbraucht.
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