Paypal informiert seine Nutzer derzeit im großen Stil über die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Änderungen sind insofern nicht überraschend, da sich der Zahlungsdienstleister in wenigen Monaten von seinem Mutterkonzern Ebay abspaltet und eine solche Unternehmenstrennung immer Neuerungen mit sich bringt. Darüber hinaus wird auch die Einführung neuer Dienste – wie etwa Paypal Plus – thematisiert. Doch die neuen AGB dürften einigen Händlern bitter aufstoßen: Denn Paypal legt sich in Sachen Käuferschutz stärker ins Zeug und mindert zugleich Vorteile für Online-Händler.

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Ab dem 01. Juli 2015 treten die neuen AGB von Paypal in Kraft. Dabei dürfen sich Kunden auf einige Neuerungen freuen – so werden die Rechte der Käufer weiter gestärkt. Auch für Online-Händler bringt die Änderung einige Neuerungen, die jedoch (beispielsweise im Falle der Händler-Rabatte) nachteilig ist. Obwohl die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (wie allgemein üblich) alles andere als „leichte Kost“ sind, bemüht sich Paypal um Transparenz hat eine spezielle Seite eingerichtet, auf der die wichtigsten Änderungen zusammengetragen wurden.
Bequem aber rechtlich bedenklich ist außerdem der Fakt, dass Nutzer den neuen AGB nicht einmal zustimmen müssen, sondern automatisch ihr OK geben.

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Z.B. so: Käufer kauft Software-Downlo ad, macht, weil er weiß, wie das System funktioniert, Fall auf wegen "Entspricht nicht Beschreibung", bekommt Geld zurück => Käufer hat Ware und Geld, Verkäufer hat nichts und ggf. bei Ebay einen Mangel in der Mängelliste - Super!
Fälle werden doch garantiert auch weiterhin automatisch durch eine Software i.d.R. für den Käufer entschieden. Keiner will mir erzählen, dass dann wirklich ein Paypal-Mitarbei ter nachforscht und analysiert und dann eine Entscheidung trifft. Das würde ja Arbeit bedeuten und damit Geld kosten.
Aber wie läuft das dann ab, wenn ein Käufer einen nicht erhaltenen Artikel meldet bei digitalen Gütern? Es gibt dafür ja keinen Versandnachweis und auch keine andere standardisierte Verifikation, die bestätigt, dass der Verkäufer den Download bereitgestellt hat. Gewinnt dann einfach immer der Käufer? Würde mich bei Paypal nicht wundern.
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Wird Zeit, dass PayPal nicht mehr allein im Markt regiert.
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was uns die Banken in Deutschland
demnächst als Ersatz für PayPal
neu anbieten. Kann ja dann nur
besser werden.
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