Steigende Lebenshaltungskosten infolge der Inflation und hohen Energiepreise haben viele Verbraucher:innen in den vergangenen Jahren und Monaten finanziell deutlich stärker belastet. Nicht verwunderlich, dass die Leute dadurch einerseits sparsamer werden, andererseits aber auch einfach Geld ausgeben müssen, das sie gerade nicht haben.
Dieser Trend zeigt sich auch im Online-Handel: So wurden um den Jahreswechsel 2022/2023 – als die Inflationsrate Höchststände erreichte – „Später bezahlen“-Angebote immer beliebter. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Mahnungen. Das kritisiert auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Unter anderem die „Buy Now, Pay Later“-Bezahlmöglichkeiten (BNPL) werden als riskante Kreditprodukte angesehen.
Um bereits bei der Kreditvergabe für mehr Verbraucherzschutz zu sorgen, fordert der Verband jetzt im Zuge der Umsetzung der europäischen Verbraucherkreditrichtlinie Reformen.
Kommentar schreiben
Antworten
Gerade PAYPAL ist aktuell wieder auf Werbetour genau hierfür. Da rufen Vertriebler gleich mehrfach an, lassen eine KI auf die Mailbox sprechen - echt jetzt? - und fragen selbst nach Absage auf die Email noch einmal telefonisch an, ob man denn wirklich auf die beliebtesten Zahlungsoptione n (Rechnungskauf + Ratenkauf) verzichten möchte.
JA, ICH WILL NICHT!
Wer jetzt kein Geld für eine 50€-Klamotte übrig hat, der hat es auch in 4 Wochen nicht.
Ihre Antwort schreiben