Guten Morgen!
Zum Start in den Tag gibt es die aktuellsten Meldungen aus der Branche im Überblick:
• Der Zahlungsdienst PayPal hat seine Quartalszahlen vorgelegt
• Der Büroraumvermittler WeWork soll vor der Insolvenz stehen
• Die Deutsche Bahn hatte mit Online-Diensten erneut massive Probleme
Für das abgelaufene dritte Quartal hat PayPal seine Zahlen vorgelegt – und die sind mit Blick auf unterschiedliche Kennzahlen durchaus gemischt: Grundsätzlich verzeichnete der Zahlungsdienst eine höhere Zahl an Transaktionen (plus 11 Prozent auf 6,3 Milliarden), wobei auch die Zahl der Aktionen pro Nutzer um 13 Prozent anstieg: Pro Konto wurden im Schnitt 56,6 Zahlungen ausgeführt.
In Folge wuchs auch das Transaktionsvolumen um 15 Prozent auf 387,7 Milliarden Dollar an. Kleiner Wermutstropfen an dieser Stelle: Das Unternehmen musste einen Rückgang bei den aktiven PayPal-Konten hinnehmen, deren Zahl sich von 432 Millionen auf 428 Millionen verringerte – ein Minus von knapp einem Prozent.
Der Umsatz stieg im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. Ebenfalls positiv entwickelte sich der Betriebsgewinn, der ein Plus von vier Prozent vorwies und bei einem Wert von 1,2 Milliarden Dollar lag. Laut Heise Online ging das Wachstum einerseits auf Kosteneinsparungen, andererseits auf effizientes Arbeiten zurück. Sichtbar wird dies etwa an den verringerten Ausgaben für Marketing und Verkauf, die in Q3 um 23 Prozent niedriger lagen als noch im Vorjahr. Ebenfalls Einsparungen gab es im Bereich des Kunden-Supports: Hier wurden die Ausgaben um 13 Prozent verringert.
Im Vergleich zum erhöhten Betriebsgewinn ist der Nettogewinn hingegen deutlich gesunken: Er sackte um 23 Prozent ab und betrug statt der 1,33 Milliarden Dollar aus dem Vorjahr nur noch 1,02 Milliarden Dollar. Zurückzuführen sei diese Entwicklung mutmaßlich auf einen Steuersatz, der höher ausfiel als noch im Vorjahr. „Aber auch an anderen ungenannten Einnahmen 2022, die PayPals damaliges Betriebsergebnis verbessert hatten“, resümiert Heise weiter.
Die Quartalszahlen wurden auf dem Börsenparkett positiv angenommen: Die Aktie kletterte im nachbörslichen Handel um fast vier Prozent.
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