Der digitale Euro rückt näher. Am Mittwoch hat die EU-Kommission ihre Vorschläge für das digitale Zahlungsmittel vorgestellt und dabei betont, dass sie Bargeld nicht ersetzen, sondern den digitalen Euro als weiteres offizielles Zahlungsmittel in der Eurozone ergänzen wollen. „Wir werden digital tun können, was wir heute mit Bargeld erledigen und es ist wichtig, den Menschen diese Möglichkeit zu geben. Das ist nicht wie bei Kreditkarten. Wir sprechen darüber, unser Bargeld in ein digitales Format zu bringen und uns zu erlauben, Bargeld digital zu verwenden“, erklärt die zuständige Kommissarin Mairead McGuiness.
Mit dem digitalen Euro sollen Verbraucher:innen gebührenfrei bezahlen können. Dies soll – ähnlich wie bei PayPal – mit einer digitalen Geldbörse funktionieren und etwa via Smartphone möglich sein. Händler:innen sollen den digitalen Euro verpflichtend als Zahlungsmittel akzeptieren, egal ob stationär oder online.
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