Mastercard will es Kunden im stationären Handel noch einfacher machen, ihre Einkäufe zu bezahlen – ohne dass sie nach dem Portemonnaie wühlen müssen oder Probleme mit der Eingabe eines Pincodes haben. Um dies zu erreichen, hat der US-Konzern nun die Bezahlung mithilfe biometrischer Daten gestartet – konkret wird es Verbraucherinnen und Verbrauchern möglich sein, mithilfe eines kurzen Lächelns oder sogar mit dem Winken ihrer Hand zu zahlen.
Den neuen biometrischen Checkout will Mastercard in großem Rahmen, das heißt weltweit einführen. Er soll dabei nicht nur großen, kapitalstarken Handelsketten, sondern auch kleineren Läden zur Verfügung stehen. Als Vorteile für Händler nennt Mastercard dabei etwa schnellere Transaktionszeiten sowie kürzere Warteschlangen an der Kasse. Auch lasse sich die Zahlungsoption sowohl in Kundenbindungsprogramme einbinden als auch mit personalisierten Empfehlungen verknüpfen.
„Die Art und Weise, wie wir bezahlen, muss mit unserem Lebensstil, unserer Arbeitsweise und unseren Geschäftsmethoden Schritt halten. Wir müssen den Verbraucher:innen Wahlmöglichkeiten mit einem Höchstmaß an Sicherheit bieten“, kommentiert Ajay Bhalla, Sicherheitsexperte bei Mastercard. „Mit diesem neuen Programm wollen wir das Einkaufserlebnis sowohl für Verbraucher:innen als auch für Handelsunternehmen weiter verbessern, indem wir Sicherheit und Komfort bestmöglich miteinander verbinden.“
Um die neue biometrische Zahlungsart nutzen zu können, müssen sich Kundinnen und Kunden zuvor lediglich über die App eines Händlers oder Identitätsanbieters anmelden und registrieren. Grundsätzlich dürfte es sich bei dem „Biometric Checkout“ nicht um eine neue Ausrichtung des Konzerns, sondern vielmehr um das Resultat langjähriger Arbeit handeln. Seit Jahren tüftelt Mastercard an neuen, einfachen Zahlungsmethoden, die auf biometrischen Daten basieren. Schon 2015 hatte es beispielsweise Tests rund um Zahlungen per Gesichtsscan oder mithilfe des menschlichen Herzschlags gegeben.
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