Vor einem Jahr haben die deutschen Banken und Sparkassen damit begonnen, ihre Online-Bezahlverfahren zu vereinheitlichen. Nun soll der nächste Schritt in dem Prozess, mit dem die Kreditinstitute sich gegen PayPal und Co. besser positionieren wollen, erfolgen. Wie Heise Online berichtet, bereiten die Banken und Sparkassen die Integration der Girocard in das Online-Angebot vor.
„Derzeit werden die vertraglichen und technischen Grundlagen für die Integration der digitalen Girocard geschaffen“, teilte die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) demnach gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Einbindung der Girocard soll in der zweiten Jahreshälfte starten, heißt es weiter.
Zunächst sollen Kunden der genossenschaftlichen Finanzgruppe die digitale Girocard nutzen können. Danach würden die Sparkassenkunden Zugriff auf den Service bekommen, „bevor sie für weitere Institutsgruppen ausgerollt wird“, so die Bankenverbände. Noch in der zweiten Jahreshälfte 2022 soll die Integration der digitalen Girocard im Online-Handel abgeschlossen sein.
Das neue Giropay-Verfahren, von dem die digitale Girocard künftig ein Teil sein wird, zählt nach Angaben von Paydirekt bislang etwa 7,5 Millionen Nutzer. Bis zum US-Konkurrenten PayPal allein ist es also noch ein weiter Weg: Dieser zählt jüngsten Zahlen zufolge 32 Millionen aktive Kunden in Deutschland.
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