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Otto treibt eigenen Payment-Dienstleister voran

Veröffentlicht: 14.03.2022
imgAktualisierung: 14.03.2022
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
14.03.2022
img 14.03.2022
ca. 2 Min.
Online-Payment Laptop und Kreditkarte
© Joyseulay / Shutterstock.com
Noch wartet die Otto Group auf ihre Lizenz von der BaFin, um den eigenen Zahlungsdienst zu starten. Doch das Projekt kommt gut voran.


Die Otto Group will künftig Bezahlvorgänge auf der Plattform mit einem eigenen Dienstleister abwickeln. Angekündigt hatte der Konzern dies bereits im Herbst 2020, Anfang März des letzten Jahres startete der Aufbau der Dienstleistung unter dem vorläufigen Namen „Payment Entwicklungsgesellschaft“ (PEG). Jetzt steht fest, dass das Fintech CollectAI künftig die Kommunikation zu den Zahlungsprozessen verantworten soll, wie Internetworld berichtet

CollectAI wurde 2016 gegründet, ist Teil der Otto Group und betreut bereits über 50 Geschäftskunden, etwa aus den Bereichen E-Commerce, Versorgung sowie Banken und Versicherungen. Der Intelligent Payment Solution Provider bietet digitale Kommunikationskanäle in Kombination mit zahlreichen Bezahlmethoden. Bis 2026 wollen beide Unternehmen die gemeinsame Arbeit ausbauen. 

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CollectAI erstellt u. a. Rechnungen und Zahlungs­erinnerungen. Wann und auf welchem Weg Mahnungen zugestellt werden, ermittelt ein Algorithmus mittels künstlicher Intelligenz. „Digitale, individuelle, kund:innenorientierte Kommunikation entlang der Payment Journey ist für den Marktplatz otto.de enorm wichtig“, erläutert der Geschaftsführer der Payment-Entwicklungsgesellschaft Mirko Krauel.

Die Kommunikationskompetenz rund ums digitale Payment soll sowohl der Kundschaft als auch den etwa 2.500 angebundenen Partnerunternehmen des Otto-Marktplatzes zugutekommen, heißt es weiter. Eine passende Schnittstelle sei vorhanden. Künftig sollen auch weitere Konzerngesellschaften angebunden werden.  

Etwas Geduld braucht es aber: Derzeit werde noch an der IT geschraubt und vor allem fehlt noch die notwendige Genehmigung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), damit Otto den hauseigenen Dienst überhaupt betreiben darf. Erste Transaktionen könnten aber womöglich schon im Sommer erfolgen. 

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Veröffentlicht: 14.03.2022
img Letzte Aktualisierung: 14.03.2022
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

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