Der Zahlungsdienstleister Klarna wird von der Schwedischen Finanzaufsicht derzeit genauer unter die Lupe genommen. Grund ist eine Sicherheitslücke bei Klarna, die Ende Mai aufgetreten ist. Nutzerinnen und Nutzern wurden für etwa eine halbe Stunde sensible Daten anderer App-User angezeigt.
Die Behörde prüfe bereits seit April die IT-Sicherheit bzw. den ausreichenden Schutz vor Cyber-Angriffen bei dem schwedischen Payment-Anbieter. Die Untersuchungen wurden nun ausgedehnt. Es werde u. a. kontrolliert, ob das Bankgeheimnis verletzt worden sei.
Einem Unternehmenssprecher zufolge habe Klarna eine entsprechende Prüfung erwartet und man kooperiere mit der Finanzaufsicht, meldet Golem mit Verweis auf die Nachrichtenagentur Reuters. Dem Unternehmen zufolge sei das Sicherheitsleck aufgrund eines menschlichen Fehlers passiert. Sichtbar waren Namen, Adressen und Zahlungen anderer Kunden, aber keine Kreditkarten- oder Kontoinformationen. Nach Bekanntwerden des Problems hatte Klarna sämtliche Services sofort offline genommen, über Twitter informiert und mit höchster Priorität an der Lösung gearbeitet. Es sollen etwa 9.500 Personen betroffen gewesen sein.
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Diese ganze Regierungs-"Ban de" gehört auf den Mond geschossen!
[Anm. d. Red.: Bitte beachte unsere Netiquette]. Aber die "Global Reset" Clique drangsaliert weiterhin den Bürger.
Pfui!
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