Die deutschen Banken und Sparkassen vereinheitlichen ihre Online-Bezahlverfahren und bringen sich so gegen den großen US-Konkurrenten PayPal in Stellung. Unter dem Dach der Marke Giropay werden die bisherigen Online-Bezahlangebote Paydirekt, Giropay und Kwitt zusammengeführt, berichtet die Tagesschau. Das Girokonto werde damit „zur Drehscheibe“, wie Joachim Schmalzl, Mitglied im Vorstand des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), erklärt. Dieser Schritt war schon länger angekündigt worden (wir berichteten).
Die Übergangsphase soll nun mehrere Monate dauern. In dieser Zeit sollen die Verbraucher an die neue Marke herangeführt werden, heißt es. Den Auftakt machen die Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken mit ihrem Zahlsystem Kwitt, das Zahlungen von Handy zu Handy ermöglichen soll. Seit vergangenem Mittwoch können Kunden zudem bei Händlern, die Paydirekt als Zahlungsoption anbieten, das Giropay-Bezahlverfahren wählen.
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