Seit dem 1. März heißt der Chief Commercial Officer von Unzer (wer lange keine Nachrichten gelesen hat: ehemals Heidelpay) Robert Bueninck. Bueninck arbeitete viele Jahre bei Klarna, war maßgeblich für dessen Wachstum in der DACH-Region verantwortlich. Nach mehr als acht Jahren war es nun „Zeit für einen Wechsel“, wie er selbst erklärte. Er ist zu einem Unternehmen gekommen, in dem sich nicht erst seit der Umfirmierung sehr viel dreht. Im OHN-Interview erklärt er, warum von einem der bekanntesten Payment-Anbieter der Welt zu einem Konkurrenten gewechselt ist, der erst noch in die Top 3 vorstoßen will, wie das gelingen soll und warum Payment allein nicht reicht.
OHN: Du willst Unzer „unterstützen, ein europäisches Schwergewicht im Payment zu werden“. Klarna hat diesen Status schon, könnte man sagen. Warum der Wechsel?
Robert Bueninck: Unzer ist eins der spannendsten Unternehmen im E-Commerce. Schnell wachsend und mit einer sehr guten Technologie. Zudem fand ich es äußerst interessant, wie Unzer den Händler stets in den Mittelpunkt stellt – also alle Maßnahmen mit dem Ziel durchführt, den Händler zu unterstützen. Gleichzeitig ist es bereits am Markt etabliert, aber mit ordentlichem Wachstumspotenzial. Von daher musste ich eigentlich gar nicht lange überlegen. Ich kann hier eine deutsche Tech-Erfolgsstory mitschreiben. Und Unzer deckt als ein Full-Service-Payment Provider die ganze Bandbreite des Payments ab – so sind meine Aufgaben und Ansprechpartner noch einmal facettenreicher.
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