Der Online-Bezahldienst PayPal hat im vergangenen Jahr einen erheblichen Zuwachs an deutschen Kunden verzeichnet. Ende 2020 zählte der US-Dienst 29,1 Millionen Kunden in Deutschland, rund 3,5 Millionen mehr als noch im Jahr davor. Weltweit liegt die Zahl der aktiven Kundenkonten sogar bei stolzen 377 Millionen. PayPal spielt vor allem die Coronakrise und das gestiegene Online-Shopping in die Karten, was sich auch bei den Einnahmen deutlich erkennen lässt. Sowohl der Umsatz mit einem Plus von 22 Prozent als auch der Gewinn – von 2,5 Milliarden auf 4,2 Milliarden Dollar gewachsen – schossen im letzten Jahr steil nach oben, wie das Handelsblatt weiß.
Während die konkurrierenden Zahlungsdienstleister wie Adyen und Checkout.com ebenfalls von der Pandemie profitieren konnten, sieht es für den deutschen Anbieter Paydirekt nach wie vor düster aus. Laut einer Umfrage der Bundesbank aus dem vergangenen Herbst nach der beliebtesten Payment-Methode beim Online-Shopping spielt der Bezahldienst bei den deutschen Kunden keine Rolle. Zwar kommt Paydirekt auf 3,7 Millionen Registrierungen, wird aber kaum aktiv genutzt. Gewinner der Umfrage ist mit 44 Prozent PayPal, gefolgt vom Kauf per Rechnung und Überweisung mit 23 Prozent sowie der Kreditkarte mit 14 Prozent.
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