Ein mutmaßlicher Todesfall mit einer möglichen Verbindung zum Wirecard-Skandal wirft derzeit Fragen auf: Eine Traueranzeige in einer deutschen Regionalzeitung informierte über den Tod des 44-jährigen Christopher B., der plötzlich verstorben sein soll. B., so berichtet unter anderem die Süddeutsche Zeitung, war „eine der zentralen Figuren in der Wirecard-Affäre, einer der wichtigsten Helfer im dubiosen asiatischen Firmen- und Finanzgeflecht“ des inzwischen insolventen Unternehmens.
Gestorben sein soll Christopher B. in der philippinischen Hauptstadt Manila. In dem Land betrieb B. ein Busunternehmen und war Eigentümer von Payeasy, einem der wichtigsten Geschäftspartner von Wirecard – zumindest auf dem Papier. Payeasy soll der Bilanz 2018 zufolge rund 300 Millionen Euro zum Wirecard-Konzernumsatz beigetragen haben. Ob dieses Geld tatsächlich existierte, ist heute mehr als ungewiss.
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