1. Hoher Finanzbedarf durch geänderte Nachfrage, Verzögerungen und Zahlungsverzug
2. In der Krise hilft der Fokus auf Liquiditätssicherung
3. Der Unterschied zum Bankkredit – so funktionieren alternative Finanzierungsmodelle
4. Die wesentlichsten alternativen Finanzierungsvarianten im Detail:
5. Auf den Finanzierungsmix setzen
6. Händler sollten sich nicht nur auf den Produktverkauf fixieren
Die Corona-Pandemie förderte neue finanzielle Herausforderungen im E-Commerce zutage. Kundenseitig wurde zwar deutlich mehr online eingekauft, da Geschäfte zeitweise schließen mussten. Gleichzeitig schauten Verbraucher und Verbraucherinnen aber auch mehr auf Preise, da die Pandemie bei vielen Menschen auch das eigene Haushaltseinkommen schmälerte. Aktuell würden immerhin fast drei Viertel (72 Prozent) der Verbraucher mindestens einmal pro Monat online einkaufen, schreibt Fashionnetwork mit Berufung auf den Trendmonitor Deutschland.
Anbieterseitig gibt es Profiteure und Verlierer der Krise, wie etwa eine Händlerbund-Studie aus dem April zeigt: 58 Prozent der Händler verzeichneten Umsatzeinbrüche von im Schnitt 68 Prozent, bei 31 Prozent waren die Umsätze indes gestiegen. Diese Beobachtungen teilt Dirk Oliver Haller, Gründer und Geschäftsführer des Finanzdienstleister Deutsche Finetrading AG (DFT): „Die Corona-Krise hat tatsächlich für einige Unruhe in der Handels-Branche gesorgt – auch und gerade im Online-Geschäft. In den vergangenen Monaten hatte es einen deutlichen Zuwachs zu verzeichnen. Doch haben nicht alle Online-Händler hiervon gleichermaßen profitiert. Nur rund ein Drittel von ihnen erwirtschaftete in der Krise ein Umsatzplus. Das lag dann allerdings auch gleich bei rund 50 Prozent.“
Nathan Evans, Experte für die Finanzierung von StartUps und E-Commerce-Unternehmen und Mitbegründer des Fintech-Kreditgebers Fulfin - Financing Ecommerce, kann diese Zahlen aus eigener Erfahrung nicht bestätigen: Zwar seien Umsätze für verschiedene Kategorien und Unterkategorien zurückgegangen, „aber über den ganzen Markt betrachtet sehen wir eher einen steigenden Trend im B2C-Ecommerce“.




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Antwort der Redaktion:
Hallo Jennifer,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir haben auch Ihre E-Mail diesbezüglich erhalten und Sie hierzu gerne kontaktiert.
Viele Grüße,
die Redaktion
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